Drei Millionen Familien ohne Vater.

Drei Millionen Familien ohne Vater.

Beitragvon -sd- » 21.05.2022, 10:36

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Drei Millionen Familien ohne Vater.
Alarmierende Zahlen — Was Väter bedenken sollten.


Mehr als drei Millionen Familien leben heute in der Bundesrepublik ohne Vater, eine Situation, die
in vielen Fällen Sorge, Mangel und auch Not zur Folge hat. Wenn es ihnen irgend möglich ist, sind
die Witwen bemüht, durch eigene Berufsarbeit den Unterhalt der Familie einigermaßen sicherzu-
stellen. Aber auch dort, wo dies gelingt, ergibt sich die bittere Folge, daß den Kindern die rechte
Betreuung häufig auch für die für ihre innere Entwicklung so wichtige Heimwärme fehlt. Vor allem
belastet die Witwen die tiefe Sorge um die Zukunft der Kinder und die Angst, vielleicht nicht
durchhalten zu können, d. h. gesundheitlich zu versagen, bevor die Kinder ihre Berufsausbildung
abgeschlossen haben.

Wie ist es überhaupt zu einer so hohen Zahl an Witwenschicksalen bei uns gekommen ?
Selbstverständlich tragen die beiden Weltkriege die Hauptschuld für die hohe Anzahl vaterloser
Familien. Die hohe Zahl der verwitweten Frauen steht aber auch in engem Zusammenhang mit
der unterschiedlichen Sterblichkeit der Geschlechter.
Nach neueren Statistiken ist der Mann bei 72 Prozent aller Eheschließungen älter als die Frau.
Das Durchschnittsalter der Männer beträgt 30 ½ Jahre, das der Frauen 27 Jahre. Nach der
heutigen „Lebenserwartung" haben Männer in diesem Alter noch durchschnittlich 41 Jahre,
Frauen dagegen noch 47 Jahre zu leben. Jede Frau, die heute eine Ehe eingeht, muß daher
mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, Witwe zu werden. Die meisten Ehefrauen werden
es, der gleichen Erhebung zufolge, mit 56 Jahren; viele sind jedoch auch noch nicht 45 Jahre alt,
wenn sie ihren Mann verlieren. Die Witwenschaft dauert im Durchschnitt etwa 20 Jahre, bei 25
Prozent aller Witwen sogar mehr als 30 Jahre. Diese Statistik läßt die Bedeutung des Witwen-
problems erkennen. Jeder verantwortungsbewußte Ehemann und Familienvater muß daher
darauf bedacht sein, seine Familie für den Fall seines vorzeitigen Todes vor Not zu schützen.
Den besten individuellen Schutz bietet in diesem Fall ohne Zweifel die Lebensversicherung.
Sie gewährt den Hinterbliebenen sofort, schon von der ersten Beitragszahlung an, ohne
Wartezeiten den Schutz der vollen Versicherungssumme, die nach Wunsch als Kapital oder in
Form einer lebenslänglichen Rente ausgezahlt werden kann. In der Wahlmöglichkeit liegt ein
ganz besonderer Vorteil gegenüber anderen Versorgungsarten; denn niemand weiß, welche
Anforderungen das Schicksal später stellen kann. Für eine neu zu gründende Existenz z. B.
kann die Kapitalauszahlung oft von entscheidendem Werte sein.
Die private Vorsorge in Gestalt der Lebensversicherung kennt auch Studien- und Aussteuer-
versicherungen, die — auf das Leben des Vaters abgeschlossen — bei dessen vorzeitigem
Tode beitragsfrei weiterlaufen und trotzdem dem Sohn zum vereinbarten Zeitpunkt die volle
Versicherungssumme für seine Ausbildung zur Verfügung stellen, bzw. der Tochter die An-
schaffung der Aussteuer bei ihrer Heirat ermöglichen. Mit Hilfe dieser mannigfaltigen
Vorsorgemöglichkeiten, die erheblich steuerbegünstigt sind, ist jeder verantwortungsvolle
Vater in der Lage, seine Familie rechtzeitig vor Not und Sorge zu schützen, denen heute so
viele Witwen und Waisen ausgesetzt sind.

Quelle: OSTPREUSSEN-WARTE; April 1957

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Benutzeravatar
-sd-
Site Admin
 
Beiträge: 6075
Registriert: 05.01.2007, 16:50

Zurück zu Lebensgeschichten. Lebensbedingungen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast