Nowawes

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Beitragvon -sd- » 05.01.2019, 09:50

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Das heutige Babelsberg entstand aus dem kleinen Bauerndorf Neuendorf, 1375
erstmals im Landbuch Karls IV. urkundlich erwähnt, und der vor 250 Jahren durch
Friedrich den Großen für böhmische Glaubensflüchtlinge gegründeten Weber-
und Spinnerkolonie Nowawes (tschechisch für Neuendorf). Aus diesen beiden
Kernen entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert zwei beacht-
liche Industriegemeinden, die 1907 unter dem Namen Nowawes vereinigt wurden.

Nowawes entwickelte sich zum größten Industriestandort des damaligen Kreises
Teltow und bekam im Dezember 1924 das Stadtrecht verliehen. Erst 1938 wurde
die exklusive Villen- und Landhauskolonie Neubabelsberg mit Nowawes vereinigt.
In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Umbenennung in Babelsberg.
Ein Jahr später wurde Babelsberg nach Potsdam eingemeindet.

Im Herzen von Babelsberg zeigen u.a. eine Tuchmacher-, eine Garn-, eine Wolle-
straße an, welche Gewerke hier einst ansässig waren. Auch die Häuser (besser:
Katen), in denen die Weber lebten, stehen zum großen Teil noch. Sie wurden
vor rund 250 Jahren auf Geheiß Friedrichs II. für böhmische Protestanten gebaut,
die aus ihrer Heimat fliehen mußten. In Preußen erhielten sie für mehrere Jahre
Steuer- und Mietfreiheit. Insgesamt 210 der für Babelsberg typischen Häuser ent-
standen für 420 Familien. Sie nannten ihre Siedlung 'Nowa ves', was 'Neues Dorf'
bedeutet. Der Name verschwand 1938 mit der Bildung von Babelsberg, das
bereits ein Jahr später in Potsdam eingemeindet wurde.

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Nowawes war eine kleine Ortschaft östlich von Potsdam. Sie wurde von Friedrich
dem Großen ab dem Jahre 1750 als Kolonie für evangelische Weber und Spinner
aus Böhmen angelegt.

Bereits 1907 wurden Nowawes und Neuendorf zur neuen Gemeinde Nowawes zu-
sammengelegt. Im Jahre 1924 erhielt Nowawes mit einer Einwohnerzahl von rund
27.000 das Stadtrecht. In direkter Nachbarschaft liegt das kleine Neuendorf. 1938
wurde die Gemeinde mit Neubabelsberg, einer bis dahin ebenfalls eigenständigen
Gemeinde in direkter Nachbarschaft, zusammengelegt. Die neue Gemeinde trug
nun den Namen Babelsberg. Zum 01.04.1939 wurde Babelsberg nach Potsdam ein-
gemeindet.

Quelle: https://www.bggroteradler.de/?page_id=3492

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Nowawes ist nach Potsdam eingemeindet und heißt heute Potsdam-Babelsberg.

E-Mail: Standesamt@Rathaus.Potsdam.de
Tel.: (0331) 289 1745
Fax: (0331) 289 1746

Personenstandsurkunden / Kurzbeschreibung der Leistungen.

Ausstellen von Personenstandsurkunden: Geburtsurkunden; Heiratsurkunden;
Sterbeurkunden. Personenstandsurkunden werden seit 1874 ausgestellt.
Der Bürger muß den Nachweis antreten, daß er berechtigt ist, diese Urkunde
abzufordern. Bei der Urkundenabforderung ist zu beachten, daß der Personen-
standsfall im Zuständigkeitsbereich des Standesamts Potsdam liegt.

Der formlose Antrag muß eigenhändig unterschrieben sein und kann per Post an
nachfolgende Adresse gesandt werden:

Stadtverwaltung Potsdam
Standesamt Friedrich-Ebert-Straße 79/81
14467 Potsdam

Bearbeitungszeit bei schriftlicher Anforderung ca. eine Woche. Bei persönlicher
Vorsprache kann die Urkunde sofort in Empfang genommen werden.

Erforderliche Unterlagen / Formulare:
Bei Abforderung der Urkunde muß der Antragsteller sein rechtliches Interesse für
die Ausstellung der Urkunde glaubhaft machen. Personen, die auf der Urkunde
benannt sind, haben einen berechtigten Zugriff. Nichtgenannte Personen müssen
anhand von anderen Urkunden oder Dokumenten rechtliches Interesse nachweisen.
Rechtliche Grundlagen: Personenstandsgesetz § 61

Gebühren: Einmalgebühr in Höhe von 7,00 EUR.
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Standesamtsbezirk oder sonstige zum Aufsuchen notwendige Angaben nicht
gemacht werden können, je nach Aufwand 17,00 bis 55,00 EUR

Andreas Schneider

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