Entgegnung Edward von Schlesinger.

Moderator: -sd-

Entgegnung Edward von Schlesinger.

Beitragvon -sd- » 15.05.2018, 18:41

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Im Mai 2018 in der StudIaS-Reihe als Hardcover und E-Book erschienen und lieferbar
(e-books jeweils für einen Monat in Promotion für 2 €):

StudIaS-2: Edward G. G. von Schlesinger
'Deutsch - Polnisches & [u]Polnisch - Deutsches Ortschaftswörterbuch '
(mit Bezeichnungen nicht mehr bestehenden Ortschaften).
VI+ 384 Seiten.

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Gesendet: Montag, 14. Mai 2018 um 19:50 Uhr
Von: "Dieter Sommerfeld" <info@sommerfeldfamilien.net>
An: wikia-szlachta@gmx.de
Betreff: Ortschaftswörterbuch Deutsch - Polnisch & Polnisch - Deutsch.

Aufforderung zur Dateneinsendung für Stammfolgen vor Drucklegung.

Was ist das für ein Umgangston ? Empfehlung bzw. Bitte lasse ich mir
gefallen, aber Aufforderung zur Dateneinsendung ???

Bei mir sträuben sich alle Haare. Auch Sie sind offensichtlich einer jener
Zeitgenossen, die nur nehmen, um zu profitieren; jedoch 'kaum etwas
Brauchbares für die normalen Sterblichen' zur Verfügung stellen.

Folglich werde ich für Sie und Ihre Geschäftsinteressen keinen Finger rühren
und Reklame machen.

Dieter Sommerfeld

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Sehr geehrter Herr Sommerfeld,

ich sehe es nicht, daß wir uns im Ton vergriffen haben. Ich halte es für zutreffend, nach
Abschluß der Forschungen zu einem Fmiliennamen dies mitzuteilen und die möglicher-
weise betroffenen Forscher auch aufzufordern, nachzusehen, ob die Forschungsergeb-
nisse noch optimiert werden. Dies erfolgt im allgemeinen Forschungsinteresse, und es
ist nicht einzusehen, daß wir dazu nur Einrichtungen oder Forscher auffordern, von
denen wir wissen oder vermuten, daß sie an der jeweiligen Familie arbeiten. Es kostet
die Mitarbeiter nur Manpower, die Einlieferungen auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen
und festzustellen, ob die Daten in den Stammfolgen bereits erfaßt sind oder die Daten-
sätze ergänzt werden müssen.

Punkt 2: Ob Sie unsere Arbeit fördern oder nicht, ist jedem einzelnen überlassen. Der
Betrag in der Promotion im ersten Monat nach der Erscheinung von 1,99 € für die
E-bücher ist der Mindestbetrag, den der Verlag für die Vertriebskosten haben muß.

Weder die Redaktion des Forschungsprojektes noch die das Projekt tragende Stiftung
sind in den Vertrieb involviert – Bestellungen können nur über den Buchhandel (VLB –
Verzeichnis lieferbaren Bücher) oder elektronische Verkaufstellen wie Amazon erfolgen.

Der Verlag benötigt ca. einen Monat nach Abgabe des Manuskriptes, wir erfahren erst
durch den Erhalt der Autorenexemplare, dass das jeweilige Band lieferbar ist.

Wir haben fast fünf Jahre mit allen möglichen Verlagen verhandelt, um die Verlegung
StudIaS-Reihe sicherzustellen. Daher freuen wir uns, daß es zum 40-sten Jahrestag der
uns fördernden Stiftung gelungen ist, die Forschungsergebnisse durch die Drucklegung
für weitere Generationen zu sichern. Nach 20, spätestens 30 Jahren werden die
heutigen elektronischen Datenträger nicht mehr lesbar sein – ein grundlegendes
Problem für jeden Historiker. Vom Datenschwund der vom Netz genommenen WEB-
Seiten ganz zu schweigen. Die Ergebnisse der Apollo-Mondflüge vor 50 Jahren sind
heute nicht mehr auswertbar, und dies obwohl die NASA über Jahrzehnte horrenden
Aufwand getrieben hat, um sie jeweils auf neuere Datenträger umzuformatieren.

Der Kauf eines Hardcover-Buches mit einem Kaufpreis von 20 € mit einem Umfang von
200 Seiten ist billiger, als sich die Forschunsgergebnissse zuhause auf dem Drucker aus-
zudrucken. Von weiteren Vorteilen ganz zu schweigen. Durch Buch- resp. Fernleihe
sind die Forschungsergebnisse unentgeldlich zugänglich – zumindest so lange noch das
Bibliothekswesen funktioniert.

Ohne großes Mäzenatentum wäre die Arbeit sowieso nicht zu leisten. Alleine die Unter-
haltung der Spezialbibliothek für Historische Grundwissenschaften mit Bezug auf das
östliche Europa (seit 40 Jahren) kostet uns ein Vermögen.

Für das Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von ca. 20 Jahren wurde ein Förderantrag
an die Union Deutscher Akademien der Wissenschaften gestellt. Dieser wurde zweimal
im Kuratorium beraten, Fördermittel wurden jedoch mit der Begründung nicht zugeteilt,
da das Projekt nur in Teilbereichen ehemalige deutsche Territorien umfaßt und daher
die Wissenschaftsförderung der Europäischen Union zuständig sei.

Mit freundlichen Grüßen
Edward von Schlesinger

Über den Träger des Forschungsprojektes: http://de.szlachta.wikia.com/wiki/Ueber_uns

Seit 2012 ist ein neuer genealogisch-heraldischer WIKI online und alle sind eingeladen,
mitzuarbeiten: http://lmgtfy.com/?q=de.szlachta.wikia. ... achta_Wiki.

Spendenförderung: https://www.gofundme.com/research-proje ... h-nobility

Struktur des Namens- und Adelslexikon:
http://de.szlachta.wikia.com/wiki/Namenslexikon

Namenslexikon: http://de.szlachta.wikia.com/wiki/Familienname
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