Deutsche Flüchtlinge in Dänemark 1945 bis 1949.

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Deutsche Flüchtlinge in Dänemark 1945 bis 1949.

Beitragvon -sd- » 08.12.2016, 17:21

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Deutsche Flüchtlinge in Dänemark 1945 bis 1949.

Eine m.E. bemerkenswerte Internetseite mit einer Fülle
von Detailinformationen, die Ricardt Riis, ehemaliger Pastor
der Lutherischen Volkskirche Dänemarks, zusamengetragen hat:

http://www.tyskeflygtninge.dk/index.html
http://www.tyskeflygtninge.dk/dn-indhold.html


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Weitere Informationen:
Das Flüchtlingslager Oksboel in Dänemark.
viewtopic.php?f=174&t=3630



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Liste der Flüchtlinge aus Ostpreußen mit Orten in Dänemark:
http://navneregistre.dis-danmark.dk/... ... lle&type=u
Sehr große Datei ! Beim Laden etwas warten.

Sortierung nach Heimatorten in Ostpreußen:
http://navneregistre.dis-danmark.dk/... ... t=0&type=s
Auf die Orte klicken, dann erscheinen die Namen.

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Ja, natürlich, gerne ! Grüße nach HH, Brigitta Seidel > http://www.pellworm-verlag.de


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Flüchtlingskartei Stade / Vertriebenen-Kartei Kopenhagen.

Die 'Vertriebenen-Kartei Kopenhagen' wurde zunächst von Dänemark nach Stade
verlegt und ist später im Bestand des Internationalen Suchdienst Arolsen (ITS)
eingegliedert worden. In der Kartei sind rund 200.000 Dänemark-Flüchtlinge
und eine halbe Million anderer Vertriebener erfaßt
.

ITS Internationaler Suchdienst Arolsen
3.1.1.6 Flüchtlingskartei Stade:
http://www.its-arolsen.org/de/das_archi ... index.html


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2. November 2011

Die Stader Flüchtlingskartei, die aus Kopenhagen nach Stade verlegt wurde,
existiert leider nicht mehr.

Ich habe angefangen, einen Aufsatz darüber zu schreiben und deshalb nach-
geforscht. Leider verliert sich die Spur der Kartei, nachdem die Suchstelle
in Stade aufgelöst wurde. Die Verwaltung der Suchdienste wurde vom Land
an den Bund übertragen, und der finanzierte keine so "exotische" kleine
Suchstelle, obwohl sie enorme Erfolge erzielte, weil sie unter der Schirm-
herrschaft des Dänischen Roten Kreuzes stand und deshalb sogar Kontakte
in den Osten, nach Polen, in die UdSSR und die DDR bekam und Familien
sogar von dort aus zusammenführen konnte.

Die Kindersuchkartei wurde an den Kindersuchdienst des Deutschen
Roten Kreuzes in Hamburg abgegeben, von wo ich einen letzten Ordner
mit Suchanfragen bekommen habe, der jetzt im Staatsarchiv Stade liegt.

Die übrigen Karteien wurden auf verschiedene, z.T. sehr konkurrierende
Suchdienste aufgeteilt, wo sich ihre Spur leider verliert. Hier im Stadt-
archiv haben wir das Tagebuch der Leiterin des Kindersuchdienstes, die
ihr ganzes Leben dem Suchdienst und dem Kampf um seinen Erhalt gewid-
met hat und dementsprechend enttäuscht war, als es damit zu Ende ging.

Schockiert hat mich beim Aktenstudium vor allem die Konkurrenz und die
Abneigung zwischen den Suchdiensten, die doch alle gute Werke taten und
miteinander viel mehr erreicht hätten.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag Dr. Christina Deggim

Stadtarchiv Stade
Johannisstraße 5
21682 Stade

Tel.: 04141 401460 / Fax: 04141 401 462
Mail: stadtarchiv (at) stadt-stade.de

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