Das Schicksal der Deutschen in Polen.

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Das Schicksal der Deutschen in Polen.

Beitragvon -sd- » 05.05.2019, 09:11

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Die Polen aber wollen 250.000 ausweisen . . .
Von unserem Bonner Korrespondenten.

Aus gut unterrichteter Quelle in Bonn verlautet, daß zwischen der
polnischen Republik und der Grotewohl-Regierung in der russisch
besetzten Zone ein Abkommen über das Schicksal der Deutschen
aus Polen abgeschlossen worden ist. Die polnische Republik will alle
Deutschen aus den polnisch besetzten Gebieten und aus Polen selbst
ausweisen
, nachdem unsere unglücklichen Landsleute dort jahrelang
unter den schwierigsten Lebensbedingungen haben Sklavenarbeit
leisten müssen. Entsprechend dem genannten Abkommen sollen
nun alle Deutschen, die aus den polnisch besetzten deutschen Ost-
gebieten und aus Polen selbst ausgewiesen werden, in der russisch
besetzten Zone verbleiben, bis auf diejenigen die entsprechend den
Abmachungen über die 'Operation Link' im Bundesgebiet aufgenom-
men werden. Diese Operation wurde bekanntlich in Angriff genom-
men, um die aus den genannten Gebieten stammenden Deutschen
auf dem Wege der Familienzusammenführung aus ihrem Sklaven-
dasein zu befreien. Bei der Operation Link handelt es sich um rund
25.000 Personen, deren Namen schon alle aufgegeben und verzeich-
net sind. Die Polen wollen aber rund 250.000 Deutsche ausweisen.
Von diesen könnte also nur etwa der zehnte Teil im Bundesgebiet
Aufnahme finden.

Die Hohe Kommission hat der Bundesregierung mitgeteilt, es würden
nur solche Personen das Recht erhalten, ins Bundesgebiet zu kommen,
welche in den oben genannten Listen verzeichnet sind. Alle übrigen
Ausgewiesenen würden noch aufgenommen werden. Die Verweigerung
des Grenzübertritts ist auch nunmehr beim zweiten großen Transport,
der an der Grenze des Bundesgebiets eingetroffen ist, erfolgt.

Quelle: OSTPREUSSENBLATT-Probenummer vom 18. März 1950.

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Im Lager Friedland.

Die Operation Link.

Wie können wir den zurückgehaltenen Landsleuten helfen ?

Vielen Westdeutschen ist der Name Operation Link nicht geläufig; ihr Sinn ist es, die Familien-
gemeinschaft zwischen Menschen, die noch in den unter polnischer Verwaltung stehenden
deutschen Ostgebieten bleiben müssen und ihren im Bundesgebiet lebenden nächsten Verwandten
wiederherzustellen. Im vergangen Jahre erfüllten die im Rahmen der Operation Link durchge-
führten Transporte die Erwartungen nicht; nur 10.804 Personen traten im Bundesgebiet über
das Durchgangslager Friedland bei Göttingen ein. Gegenüber dem Ergebnis in der Zeit von März
bis zum 31. Dezember 1950 macht diese Zahl einen erheblichen Rückschritt deutlich, denn in
jenen zehn Monaten kamen 32.266 Personen in Friedland an. Man muß leider feststellen, daß
die Operation Link völlig festgefahren ist, denn der letzte Transport aus den ostdeutschen
Gebieten traf am 18. April 1951 in Friedland ein; er bestand vorwiegend aus alten und
kranken Leuten.

Die Regierung in Warschau hat die Transporte gestoppt. Zuerst hieß es, daß nur eine vier-
wöchige Pause eingelegt werden würde, doch dauert diese nun fast ein Jahr ! Der wahre
Grund für die Transportsperre scheint in dem neuen Gesetz über die polnische Staats-
bürgerschaft vom 8. Januar 1951 zu liegen. Nach seinen Auslegungen kann nämlich den in
den polnisch-besetzten deutschen Ostgebieten lebenden Deutschen die polnische Staats-
angehörigkeit aufgezwungen werden. Mehrere im Ostpreußenblatt (vergl. „Schwere Not
in Masuren“ in Folge 11, Ausgabe vom 05.06.1951 und „Wir hier können nur trauern“ in
Folge 1, Ausgabe vom 05.01.1952) veröffentlichte Briefe von Landsleuten aus Masuren
bestätigen leider dieses alle völkerrechtlichen Gesetze mißachtende Verfahren amtlicher
polnischen Stellen.

Nur 121 Ostpreußen befanden sich unter den 10.804 Personen, die 1951 mit der Operation
Link nach Westdeutschland kamen: 1,1 vom Hundert ! 1950 waren von 32.266 Menschen
immerhin 1.668 Landsleute = rund 5 vom Hundert. Die Gründe für diesen erschreckend
geringen Prozentsatz sind zunächst nicht klar ersichtlich, denn der Anteil der Schlesier
betrug zum Beispiel im Jahre 1950 über 30 v. H.

Es ist auffällig, daß die meisten unserer heimgekehrten Landsleute aus den drei östlichen
Grenzkreisen Goldap, Treuburg und Lyck stammen. Alle drei Kreise gehören jetzt zum
polnischen Regierungsbezirk Bialystok, während aus dem Innern unserer Heimatprovinz
(Regierungsbezirk Allenstein) nur vereinzelt Landsleute zu den Transporten zugelassen
wurden. Diese bestätigten, daß ihnen von den polnischen Behörden bei der Ausreise sehr
viel Schwierigkeiten bereitet wurden; in den drei genannten Grenzkreisen verhielten sich
die zuständigen polnischen Beamten weniger kraß.

Unsere Landsleute brachten lediglich einen "Pungel" mit, in dem sie etwas Leib- und Bett-
wäsche, mitunter auch Federbetten zusammengepackt hatten. Andere Aussiedler — z. B.
aus Schlesien — rückten vielfach mit ganz beachtlichen Mengen von Möbeln und mit Kisten
an. Diese Tatsache beweist wiederum, in welch namenloses Elend die Menschen unserer
Heimat beim Zusammenbruch 1945 versanken. Sie sind dort froh, wenn sie nur das
Notwendigste haben, um den Leib vor Kälte und der Unbill der Witterung zu schützen.

1.710 kamen aus Litauen.

Der düstere Rückblick auf die Operation Link wird etwas aufgehellt durch die Ankunft der
Litauen-Heimkehrer. Das Ostpreußenblatt hat hierüber bereits in Folge 12 vom 20. Juni 1951
„Königsberger kommen aus Litauen" und in Folge 13 vom 5. Juli 1951 „Litauer standen
ihnen bei" sehr ausführlich berichtet. Diese Landsleute stammen vorwiegend aus dem jetzt
sowjetisch-besetzten Teil Ostpreußens; zu einem geringeren Teil sind auch Vertriebene
aus Süd-Ostpreußen dabei, die im Winter 1945 in den Raum um Königsberg gerieten und
denen die Rettung nach Westen zu, nicht mehr gelang. Da ihnen der Weg nach Deutschland
versperrt war, trieb sie der Hunger nach Litauen. In jener trüben Zeit haben ihnen viele gut-
mütige litauische Bauern geholfen; sie haben ihnen Essen und Obdach gegeben. Im Mai
1951 durften die Deutschen das Land verlassen; in drei Transporten zu etwa je 1.200
Menschen fuhren sie von Litauen (zu einem geringen Teil auch aus dem Memelgebiet und
aus Königsberg) über Tilsit, Insterburg, Allenstein und Thorn nach der sowjetisch-besetzten
Zone. Nur wenige blieben in Litauen zurück. Es ist nicht bekannt, ob noch weitere Transporte
aus Litauen erfolgen werden.

Die Transportteilnehmer wurden zunächst in drei Quarantäne-Lager innerhalb der sowjetischen
Besatzungszone eingewiesen; sie mußten dort über vier Wochen bleiben. Diejenigen, die die
Zuzugsbewilligung in das Bundesgebiet erhalten hatten, steuerten in zunächst kleinen, dann
in größeren Gruppen das Lager Friedland an. Im Juni kamen 1.016, im Juli 388 Landsleute,
dann folgten in ständig abnehmender Zahl Nachzügler, die erst zu einem späteren Termin
über den Suchdienst ihre Verwandten in Westdeutschland gefunden hatten oder die erst
später die Zuzugsbewilligung erhalten hatten.

In Friedland wurden bei vielen Frauen – unter den Litauen-Heimkehrern – Lungen- und Herz-
schäden oder Kreislaufstörungen festgestellt. Kinder und Jugendliche waren stark unterernährt
und in ihrer körperlichen Entwicklung um mehrere Jahre zurückgeblieben. Nicht selten gab
ein Junge, den man auf acht bis neun Jahre schätzte, dreizehn Jahre als sein Alter an.
Gleiche Beobachtungen — wenn auch nicht ganz so kraß — wurden auch bei den mit der
Operation Link aus dem polnisch-besetzten Teil Ostpreußens kommenden Landsleuten
gemacht. Die Jugendlichen im Alter von etwa achtzehn bis fünfundzwanzig Jahren dagegen
machten körperlich und geistig einen guten Eindruck.

Während die mit der Operation Link beförderten Landsleute wenigstens einen "Punge" mit
Sachen mitbrachten, besaßen die Litauen-Heimkehrer nur die Fetzen, die sie auf dem Leibe
trugen. Es waren meist abgetragene Kleidungsstücke, die wie Lumpen aussahen. Eine Mutter
hatte für ihren dreijährigen Jungen nur ein Mädchenkleid, das mitleidige Menschen ihr in
Litauen geschenkt hatten. Die im Lager Friedland tätigen Hilfsverbände haben tatkräftig
geholfen.

Ratschlag für Schwarzgänger.

Bis Ende 1951 sind 1.710 Landsleute aus Litauen durch das Lager Friedland in das Bundes-
gebiet gekommen. Einige wenige mögen schwarz über die Zonengrenze unmittelbar zu den
Verwandten gegangen sein. Diesen Landsleuten kann nur geraten werden, sich zur Wahrung
ihrer sozialen Rechte noch nachträglich durch das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen
einweisen zu lassen. Ein formloser schriftlicher Antrag unter Beifügung der Quarantäne-
Bescheinigung des sowjetzonalen Quarantäne-Lagers und Angabe von Name, Wohnort
(Straße und Hausnummer) der Verwandten, zu denen der Zuzug erfolgte, und des Verwandt-
schaftsverhältnisses genügt. Bei den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern
ist außerdem noch eine örtliche Zuzugsgenehmigung erforderlich, falls der Zuzug nicht zum
Ehemann bzw. zur Ehefrau oder bei Ledigen zu den Eltern, erfolgte. Über 1.800 der Litauen-
Heimkehrer ist in der sowjetischen Besatzungszone verblieben; die meisten von ihnen werden
dort bei Verwandten leben. Die 1.710 Litauen-Heimkehrer des Bundesgebietes verteilen sich
auf die Länder wie folgt:

Schleswig-Holstein 248
Hamburg 103
Niedersachsen 392
Bremen 27
Nordrhein-Westfalen 517
Hessen 89
Württemberg-Baden 31
Bayern 79
Rheinland-Pfalz 136
Südbaden 40
Württemberg-Hohenzollern 48

Erfolge des Kinder-Rückführungsdienstes.

Aus dem Ausland (ohne Polen, die polnisch verwalteten deutschen Ostgebiete und Litauen)
trafen 6.520 Personen im Lager Friedland ein. Unter diesen waren etwa 140 Ostpreußen; die
genaue Zahl ist nicht zu ermitteln. Diese kamen meistens aus Jugoslawien, Frankreich und
England, wo sie sich im Anschluß an die Kriegsgefangenschaft als freie Arbeiter verpflichtet
hatten. Meistens kehrten sie zu ihren in Westdeutschland lebenden Angehörigen zurück.
Manche von ihnen haben Ausländerinnen geheiratet und wollten mit ihrer Familie Wohnung
und Arbeit suchen. Einige junge Ostpreußen hatten sich unter dem Druck der französischen
Kriegsgefangenschaft oder in der Not der ersten Nachkriegsjahre zur französischen Fremden-
legion gemeldet. Entweder haben sie ihre fünf Jahre im Dschungel oder der Wüste abgedient
oder sie sind infolge Verwundung oder schwerer Erkrankung vorzeitig entlassen worden. Manch
einer dieser jungen Menschen hat in Indochina seine heilen Glieder oder seine Gesundheit für
fremde Interessen geopfert und dabei keinen Dank erfahren.

Weiterhin kamen im vorigen Jahre 567 Kinder und Jugendliche aus der sowjetischen Besatzungs-
zone über das Lager Friedland in das Bundesgebiet. Hiervon waren 114 ostpreußische Kinder
und Jugendliche, die 1945 und in den Jahren darauf in die Zone gekommen waren. Ein großer
Teil von ihnen lebte bei Pflegeeltern oder in Kinderheimen. Das Ostpreußenblatt hat über diese
Kindertransporte in Folge 23 vom 25. November 1951 einen eingehenden Bericht unter der
Überschrift „Im Lager Friedland eingetroffen" gebracht.

Die Kinder wurden fast ausschließlich mit ihren Eltern oder einem Elternteil vereinigt, in manchen
Fällen kamen sie auch zu nahen Verwandten. Diese Kindertransporte, die laufend etwa jedes
Vierteljahr durchgeführt wurden - organisiert der Kinder-Rückführungsdienst, Hamburg-Altona,
Allee 125. Allen Landsleuten, deren Kinder oder nächste jugendliche Anverwandte sich noch
in der sowjetischen Besatzungszone befinden, kann nur empfohlen werden, sich mit der vorstehend
erwähnten Dienststelle des Roten Kreuzes in Verbindung zu setzen.

Friedland im gefälligeren Gewand.

In Folge 4 vom 20. Februar 1950 wies das Ostpreußenblatt mit Recht auf das „trostlose Lager
Friedland" hin. Inzwischen haben sich die Verhältnisse dort erfreulich gewandelt. Seit Anfang 1951
sind fünf Holzbaracken aufgestellt worden, die in mehrere Zimmer unterteilt und mit Tischen und
Sitzgelegenheiten ausgestattet sind. Eine besondere Baracke ist für Mütter mit Säuglingen und
kleinen Kindern reserviert; in ihnen stehen Betten für die Kleinsten. Rasenanlagen und grünende
Sträucher geben dem Ganzen ein freundlicheres Bild und lockern die etwas drückende Atmosphäre
auf, die auf jedem größeren Lager lastet. Überall herrscht peinliche Ordnung und Sauberkeit. Die
zu Pfingsten 1951 bezogene hölzerne Küchenbaracke ist zweckmäßig in unmittelbare Nähe der
Unterkünfte gelegt worden. Auch die Registrierung, durch die alle Ankömmlinge gehen müssen,
bietet einen angenehmeren Aufenthalt als früher.

In diesem Jahre soll der Ausbau der Ambulanz und der Krankenunterkünfte im früheren Jugendlager
erfolgen; Waschanlagen mit Bädern und Duschen sollen erstellt werden; ein Feuerlöschteich wird
gegraben, der zugleich als Freibad benutzt werden kann. Diese hygienischen Anlagen sind dringend
notwendig.

Wie hilft man den Zurückgebliebenen ?

Wie sind nun die Aussichten für 1952 zu beurteilen, und was können wir unternehmen, um unseren
Landsleuten in Masuren zu helfen ? — Verhandlungen über die Wiederaufnahme der Transporte
im Rahmen der Operation Link sind im Gange, das Ergebnis müssen wir abwarten. Hoffen wir, daß
es günstig ausfallen möge. Nach bisher vorliegenden Unterlagen befinden sich im polnisch besetzten
Teil Ostpreußens mindestens noch über 35.000 Umsiedlungswillige, die zu ihren Angehörigen
nach Westdeutschland wollen.

Die Hilfe, welche die in Westdeutschland lebenden Landsleute ihren Verwandten in Masuren
angedeihen lassen können, ist die Zusendung von zwei bis drei amtlich beglaubigten Abschriften
oder Fotokopien der örtlichen Zuzugsgenehmigung bzw. der allgemeinen Zuzugsgenehmigung für
das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen, von wo aus die Weiterleitung erfolgt. Es
empfiehlt sich, das Original der Zuzugsgenehmigung nicht aus der Hand zu geben. Ferner ist der
Staatsangehörigkeitsnachweis, der beim zuständigen Regierungspräsidenten beantragt werden muß,
notwendig, damit die noch in der Heimat lebenden Familienangehörigen den polnischen Behörden
gegenüber ihre deutsche Staatsangehörigkeit beweisen können. Zwar ist bekannt (siehe Ostpreußen-
blatt Folge 1 vom 5. Januar 1952 „Wir können hier nur trauern"), daß die Polen diese Papiere
vielfach nicht anerkennen wollen; es sind aber andererseits Fälle gemeldet, wo auf Grund solcher
zugesandten Papiere eine für Polen erzwungene Option rückgängig gemacht oder die Zurückstellung
vom polnischen Heeresdienst erreicht werden konnte.

Wer Angehörige in der sowjetischen Besatzungszone hat, kann auch versuchen, über diese die
Zuzugsgenehmigung und den Staatsangehörigkeitsnachweis für die Aussiedler zu erlangen, weil
die polnischen Behörden bei Wiederaufnahme der Transporte eher geneigt sein werden, eine
Ausreise in die sowjetische Besatzungszone zu gestatten, als nach der Bundesrepublik. Soweit
das noch nicht geschehen ist, empfiehlt es sich, den Umsiedlungsantrag beim Suchdienst des
Deutschen Roten Kreuzes, Abt. II (Operation Link) in Hamburg-Altona, Allee 125, zu stellen und
auch eine Abschrift oder besser noch eine Fotokopie der Zuzugsgenehmigung dorthin zu über-
senden. Sofern sich der Wohnort des Antragstellers inzwischen geändert hat, müßte er dem
Deutschen Roten Kreuz seine jetzige Anschrift mitteilen. Es ist leider nur wenig, was wir im
Augenblick tun können, aber dieses wenige sollte auch unternommen werden.

Friedland — 'Tor der Freiheit'.

Im Lager Friedland kommen monatlich vier- bis sechshundert Deutsche aus dem Ausland durch,
die überprüft und eingewiesen werden müssen. Für unsere in der Sklaverei befindlichen Kriegs-
gefangenen und Zivilverschleppten, für die im Osten widerrechtlich zurückgehaltenen Deutschen
ist Friedland zu einem Begriff geworden: für sie ist es das Tor in die Freiheit !

Sollen wir dieses Tor zuschlagen und ihnen damit zu verstehen geben, daß wir sie abgeschrieben
haben ? Wir glauben, daß niemand diese Frage wird bejahen wollen. Wir erwarten noch die
Deutschen aus den polnisch-verwalteten Ostgebieten, die Kriegsgefangenen und Zivilinternierten
aus der Sowjetunion, Volksdeutsche aus Rumänien, Ungarn, der Tschechoslowakei und Jugoslawien.
Für sie muß das Tor zur Freiheit stets weit geöffnet bleiben. K. R.

Quelle: OSTPREUSSENBLATT, 25. März 1952

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