Als Lübeck zur Fluchtburg wurde.

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Als Lübeck zur Fluchtburg wurde.

Beitragvon -sd- » 26.11.2008, 17:34

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Karen Meyer-Rebentisch 'In Lübeck angekommen. Erfahrungen von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen'.
Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck, herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck,
Reihe B Band 47. 514 Seiten. 2008. ISBN: 978-3-7950-0489-7. EUR 25,80

Die Studie von Dr. Karen Meyer-Rebentisch geht Fragen der Bewältigung von Flucht und Vertreibung, des Neu-
anfangs, der biografischen Identität von Heimatvertriebenen sowie ihrer Lebenszufriedenheit im Alter nach.
Für Ihre Forschungsarbeit führte die Autorin biografische Interviews mit neun Zeitzeugen der Jahrgänge 1919
bis 1934.

Inhalt:
Vorwort.
1. Einleitung.
2. Flüchtlinge und Vertriebene in der Bundesrepublik Deutschland.
3. Flüchtlingsforschung von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart.
4. Vertriebenenforschung in der Volkskunde.
5. Methodisches Vorgehen - die Arbeit mit biografischen Interviews.

6. Die Bedeutung der Erfahrung von Flucht und Vertreibung für das weitere Leben in Lübeck -

Neun Fallbeispiele.

a) "Und das war hier ja eigentlich wie zu Hause."
b) "Uns hat keiner unterstützt, keiner."
c) "Ich hab' mein Flüchtlingsproblem lange vergessen."
d) "Wo du bist, arbeitest oder lebst, das ist dein Zuhause."
e) "Ich habe den Krieg von vorne bis hinten mitgemacht."
f) "Normalität wird nie einkehren."
g) "Ich bin 15 Jahre hintereinander gefahren."
h) "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus."
i) "Die Johannes-Passion hat mir innerlich das Leben gerettet."


7. Die Bewältigung von Flucht und Vertreibung - eine Annährung an die biografische Identität
von Heimatvertriebenen und ihre Lebenszufriedenheit im Alter.
8. Fallvergleiche - Typen der Lebensbewältigung nach Flucht und Vertreibung.
9. "Die Hälfte der Lübecker waren ja Flüchtlinge, und da ist das nicht so ... aufgefallen." -
Varianten der sozialen, ökonomischen und kulturellen Bewältigung des Heimatverlustes
und des Neuanfangs in Lübeck .
10. Fazit.
11. Zusammensetzung der Untersuchungsgruppe.
12. Literatur und Quellen.

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Karen Meyer-Rebentisch, Jahrgang 1963, wurde in Neuß geboren.
Sie studierte Empirische Kulturwissenschaften und Allgemeine Rhetorik in Tübingen
und arbeitete mehrere Jahre lang für Berliner Museen. Seit 1993 lebt sie in Lübeck
und arbeitet hier als Journalistin, Sachbuchautorin, Kunsthistorikerin und Ausstellungsmacherin.

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