Familienkundliche Aspekte zum 'Driesener Netzebruch'.

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Familienkundliche Aspekte zum 'Driesener Netzebruch'.

Beitragvon -sd- » 30.06.2016, 12:49

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Spurensuche: 'Driesener Erbregister von 1589'.
Familienkundliche Aspekte zum 'Driesener Netzebruch':


"Von einer Reihe bei Driesen liegender Dörfer heißt es
am Ende des 16. und Anf. des 17. Jhdts., daß sie mit
"polnischen Leuten" besetzt seien; meistens weisen sie
fast ausschließlich auf slavische Familiennamen hin
(Vgl. Driesener Erbregister von 1589, Eickstedt a. a. O.).
Es handelt sich nur um die aus dem Mittelalter stammenden
Dörfer Gottschimm, Alt-Beelitz, Trebitsch und Gurkow.
Das ganze Driesener Netzebruch ist vor allem durch
Joachim Friedrich und in der friderizianischen Zeit
kolonisiert worden (vgl. B. Schulze 'Wandlungen im neueren
Siedlungsgebilde in der Mark Brandenburg'.
FBPG, Bd. 45, Seite 144 ff.).
Unter dem Einfluß dieser Kolonisationen dürfte sich auch
allmählich die Eindeutschung der alten Dörfer vollzogen
haben. Vgl.auch den oben S. 115 Anm. 1 zitierten Hinweis
v. Nießens."

Quelle: Herbert Ludat 'Die ostdeutschen Kietze'.
Seite 128 (Fußnote).
http://books.google.de/books?id=I8KdlOj ... =PA128&dq=


Hans-Dieter Zemke fragt:
Wer weiß, wo das 'Driesener Erbregister von 1589'
in einer Bibliothek oder in einem Archiv
möglicherweise einsehbar ist ?


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