Westfälische Soldaten in der Festung Küstrin.

Deutschland unter französischem Einfluß.

Westfälische Soldaten in der Festung Küstrin.

Beitragvon -sd- » 19.05.2016, 07:56

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Westfälische Soldaten in der Festung Küstrin.

________ HERMANN,
verwundet am 22.08.1813 in Küstrin.
Batailons-Chef im westfäischen 4. Linien-Infanterie-Regiment
in der französischen "Großen Armee".

________ SCHULTZ,
verwundet am 23.08.1813 in Küstrin.
Capitaine / Hauptmann im westfälischen 4. Linien-Infanterie-Regiment
in der französischen "Großen Armee".

Quelle Seite 739:
Martinien 'Tableaux par corps et par batailles des officiers tués
et blessés pendant les guerres de l'Empire'.
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5 ... rin.langFR

________ FULGRAF (= von FÜLLGRAF),
verwundet am 02.05.1813 in Küstrin.

Quelle Seite 23:
Martinien 'Tableaux par corps et par batailles des officiers tués
et blessés pendant les guerres de l'Empire'.
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5 ... rin.langFR

Von FÜLLGRAF war Kommandeur der königlich westfälischen Brigade
Füllgraf, die an der Verteidigung der Festung Küstrin in den Jahren 1813
und 1814 teilnahm. Die Brigade bestand aus dem 4. und 5. westfälischen
Linien-Infanterie-Regiment, die in Thorn aus den Resten der beiden
Regimenter, die aus dem russischen Feldzug von 1812 zurückgekehrt
waren, und einem unter dem Obersten von der GRÖBEN dorthin gesandten,
1.000 Mann starken Marschregiment gebildet wurden. Sie gehörte zuerst
dem neugebildeten, unter dem Oberbefehl Murat’s stehenden französi-
schen Heere an, wurde aber dann nach Küstrin gesandt, vor welcher
Festung sie am 19. Februar 1813 eintraf. Der Kommandant von Küstrin,
der französische General Fournier d’Albe, traute aber der Gesinnung
dieser deutschen Truppenteile nicht, weigerte sich zunächst, sie aufzu-
nehmen, und ließ sie erst am 23. Februar in die Festung ein. Die Westfalen,
die jetzt den stärksten Teil der außer ihnen aus Frankfurtern, Holländern,
Schweizern, Illyriern und Kroaten bestehenden Besatzung bildeten,
nahmen nun an der Verteidigung der Festung, die zuerst von Russen,
dann von ostpreußischer Landwehr eingeschlossen war, aber wegen
der geringen Stärke der Einschließungstruppen und des ungünstigen,
von vielen Oder-und Warthe-Armen durchzogenen, teilweise sumpfigen
Geländes nicht regelrecht belagert werden konnte, teil und zeichneten
sich bei verschiedenen Ausfällen aus."

Siehe: http://www.vhghessen.de/mhg/1918_19/1918_19_01_044.htm

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Vorstehende Mitteilung erfolgte durch Hans-Dieter Zemke, Kornwestheim.
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