Archivmaterial der 'Deutschen Ostarchive' in Göttingen.

Bestände und Dienstleistungen.

Archivmaterial der 'Deutschen Ostarchive' in Göttingen.

Beitragvon -sd- » 03.05.2020, 09:48

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Deutsche Ostarchive in Göttingen.

In zahlreichen Lastkraftwagen-Transporten wurde das Archivmaterial
der „Deutschen Ostarchive" von Goslar nach Göttingen gebracht, wo
es binnen kurzem wieder in vollem Umfange der wissenschaftlichen
Forschung zur Verfügung stehen wird. Bei den Beständen, die insgesamt
etwa zweihundert Tonnen ausmachen, handelt es sich um das Archiv-
material ostdeutscher Einrichtungen, insbesondere des Königsberger
Staatsarchivs, in dem das Deutsch-Ordens-Archiv enthalten ist, das
gegen Kriegsende noch rechtzeitig gerettet werden konnte und auf
Veranlassung der Besatzungsmacht zunächst in Goslar untergebracht
worden war. Für die Wahl Göttingens als neuen Standort der Ostarchive
war insbesondere maßgebend, daß sich in dieser Universitätsstadt des
Landes Niedersachsen eine ganze Anzahl von ostdeutschen Wissenschaft-
lichen Einrichtungen befindet — z. B. der 'Göttinger Arbeitskreis', die
'Meldestelle der Ost-Universitäten', die 'Gesellschaft der Freunde Kants' —
und daß die Universität Göttingen selbst als Traditionsträgerin der
Albertus-Universität zu Königsberg sich laufend in Forschung und auch
Lehre mit ostdeutschen Fragen befaßt.

Quelle: OSTPREUSSENBLATT, 15. Mai 1953

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