'Kinder, Ihr sollets bey mir gut haben !'

'Kinder, Ihr sollets bey mir gut haben !'

Beitragvon -sd- » 09.12.2011, 18:07

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'Kinder, Ihr sollets bey mir gut haben!'
Chronik der Marschrouten Salzburger Emigranten 1731 bis 1741

zusammengestellt von Norbert Stein.
680 Seiten zusammengestellt unter Mithilfe von ca. 100 Beteiligten.
Daten, Fakten, Literaturhinweise, Karten.
Herausgeber: Salzburger Verein e.V., Bielefeld. 2011.

Klaus Rudel schrieb dazu zusammenfassend:
Eine Wahnsinnsarbeit, ein 'Muß' für alle "Salzburgsuchende".

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Ergänzende Hintergrundinformationen:

Die vom Erzbischof aus Salzburg ca. 15.000 vertriebenen Protestanten
wurden von König Friedrich Wilhelm I. in den Jahren 1732 und 1733 auf-
genommen. Es waren evangelische Salzburger, die nach Reformation
und Gegenreformation wegen ihres protestantischen Glaubens die Heimat
verlassen mußten. Friedrich Wilhelm I. hatte sie persönlich mit den
Worten willkommen geheißen "Kinder, Ihr sollets bey mir gut haben."

Sie fanden in Ostpreußen ein neues Zuhause. Dort hatte die Pest 1709–
1710 an die 300.000 Tote gefordert und zum Teil ganze Dörfer ausgelöscht.
Friedrich Wilhelm I. siedelte die Salzburger auf breitem Raum in dem von
der Pest entvölkerten flachen Land an, und sie arbeiteten dort genau wie
in ihrer Heimat als Bauern, Landarbeiter und Handwerker.

Nach und nach wurden diese 15 000 Alpenländler in die Bevölkerung
integriert, und ein Drittel aller Ostpreußen hatte später zumindest einen
Salzburger Vorfahren.

Siehe auch:
http://www.preussen-chronik.de/episode_ ... 02650.html

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